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Informationspolitik lässt «in vielen Bereichen zu wünschen übrig»: Jetzt will Grenchen reagieren

Informationspolitik lässt «in vielen Bereichen zu wünschen übrig»: Jetzt will Grenchen reagieren

Angela Kummer (SP) hat in einer Motion im Gemeinderat die Erstellung eines Kommunikationskonzeptes der Stadt gefordert.

Diese wurde als Postulat am 19. September 2018 mit klarem Mehr überwiesen.

Ganzer Bericht über die Gemeinderatssitzung:

https://www.grenchnertagblatt.ch/solothurn/grenchen/informationspolitik-laesst-in-vielen-bereichen-zu-wuenschen-uebrig-jetzt-will-grenchen-reagieren-133181289

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Kolumne "Von Lichtern, die aufgehen, Lampen und Leuchttürmen"

Der Gemeinderat war in letzter Zeit mit Sitzungen und Workshops zu Themen wie der Neugestaltung des Areals um den Bahnhof Grenchen Süd und dem «Kompass Standortentwicklung» sehr gefordert, wie es in der letzten Kolumne schon betont wurde. Die Gespräche verliefen erstaunlich konstruktiv und viele gute Ideen für die Zukunftsszenarien kamen zur Sprache. Was wir schon lange als Schwerpunkte unserer Arbeit gesetzt haben, hat sich begonnen herauszukristallisieren. Vielen ist dabei wohl ein Licht aufgegangen. Auch die drei Workshops im Frühjahr mit der Bevölkerung haben klar gezeigt, dass der Schwerpunkt der Stadtentwicklung auf die Lebens- und Wohnqualität in unserer Stadt gelegt werden muss.
Was heisst das konkret? Die «Lampe», also der Fokus muss auf den Themen «Wohnen und Arbeiten» in unserer Stadt liegen.


Grenchen muss noch vermehrt seinen Trumpf als Technologiestadt im Grünen auch spielen. Zum einen heisst dies, dass die Stadt im wirtschaftlichen Bereich ihre Vorzüge besser vermarkten muss. Zweitens gilt, es die vielen Grünzonen zu erhalten, gerade in Anbetracht der Ortsplanungsrevision. Neue Wohnbauprojekte müssen wenn schon dann sehr gezielt und an bestimmten Orten gebaut werden, andere Quartiere sollten aufgewertet werden. Allgemeines Ziel soll es sein, noch mehr Leute dazu zu bringen, hier zu arbeiten UND zu wohnen. Die «Stadt der kurzen Wege» kann nämlich auch super mit dem Velo und/oder dem öffentlichen Verkehr befahren werden. Zum Fokus gehört auch die Weiterentwicklung des Langsamverkehrs und der Naherholungsgebiete Witi und Grenchenberge.


An den Workshops diskutierte der Gemeinderat auch über mögliche «Leuchtturm-Projekt», also Projekte, die Grenchen einzigartig machen und von anderen Städten abheben. Die Frage ist nur, ob wir immer neue «Leuchttürme» setzen müssen oder ob wir uns nicht besser auf diejenigen konzentrieren, die wir schon haben. Einer dieser Leuchttürme besteht seit nunmehr fünf Jahren. Letzten Samstag fand mit hochkarätigen Rennen und einem coolen Programm das Fünf-Jahr-Jubiläum des Tissot Velodromes statt. Für unsere Partei ist das Velodrome so ein Leuchtturm, den es weiterzuentwickeln gilt. Es wäre schön, wenn das Velodrome noch mehr zum Treffpunkt für Velofreunde und andere werden würde. Durchaus kritisch darf man aber dabei auch fragen, ob sich hiesige Vereine oder Grossanlässe die Räumlichkeiten auch leisten können?


Die SP setzt den Fokus in Zukunft noch mehr darauf, die Leute für das politische Geschehen zu interessieren und zu informieren. Vielen Leuten kommt das Budget der Stadt Grenchen vor wie ein Buch mit sieben Siegeln. Entweder sie nehmen daher nicht an der Gemeindeversammlung teil oder, falls sie daran teilnehmen, geht es dort zu schnell, dass sie das Budget fast nur «durchwinken» können. Als Vorbereitung für die kommende Gemeindeversammlung vom 5. Dezember organisiert die SP Grenchen einen öffentlichen Info-Anlass zum Budget 2019 am Donnerstag, 8. November um 20 Uhr im Parktheater. Dies ist also eine super Möglichkeit, Licht ins «Dunkel» des dicken Buchs zum Budget zu bringen!


Kolumne "Granges Politiques" vom 9. Oktober 2018

Pinke Aktion für Lohngleichheit

Pinke Aktion für Lohngleichheit

Die Schweiz wird pink

Die Unia fordert mit einer bunten Aktion vom Nationalrat, griffige Massnahmen für die Lohngleichheit zu ergreifen. Gleichzeitig ruft sie die Frauen auf, an der grossen Frauendemo am 22. September in Bern für ihre Rechte einzustehen, die seit 37 Jahren mit Füssen getreten werden.

Mit einem in Pink und Violett verkleideten Kunstwerk forderte die Unia zusammen mit Vertreterinnen der SP Grenchen am 11. September auch in Grenchen vom Nationalrat, bei der laufenden Revision des Gleichstellungsgesetzes Nägel mit Köpfen zu machen und die vom Ständerat beschlossene schwache Revision des Gesetzes massiv zu verbessern. Seit 37 Jahren ist die Lohngleichheit in der Verfassung festgeschrieben, aber noch immer entgehen einer Berufsfrau in ihrem Arbeitsleben durchschnittlich 303‘000 Franken! Zu diesem inakzeptablen, hohen Verlust zu Lasten der Frauen kommt eine Auswertung des Büro BASS im Auftrag der Unia.

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